Solar

 

Solarenergie ist auch in unseren Breitengraden eine Energiequelle mit enormen Potential. Solarstrahlung besteht aus diffuser und direkter Strahlung. Sonnenlicht, das an Wolken, Dunst und Nebel gestreut wird, trifft aus verschiedenen Richtungen und damit als diffuse Strahlung auf die Erdoberfläche. Direkte Solarstrahlung erreicht die Erdoberfläche ohne vorherige Streuung. Beide Strahlungsformen addieren sich zur Globalstrahlung. Bei unseren Wetterverhältnissen besteht die Globalstrahlung im Jahresmittel zu etwa 40% aus diffuser Strahlung.

 

Die Stärke der Sonneneinstrahlung hängt stark von der Jahreszeit ab. Während an einem durchschnittlichen Januartag in Freiburg auf jeden Quadratmeter etwa eine Kilowattstunde (kWh) Solarenergie strahlt, sind es im Juli bis zu sechs Kilowattstunden. In der Jahressumme werden für Deutschland durchschnittlich 1.050 kWh pro Quadratmeter gemessen. Rund zwei Drittel dieser Energie fallen während der Sommermonate an.

 

 

Erklärung zu Aufbau und Funktion 

Man unterscheidet zwischen Solaranlagen für die reine Warmwasserbereitung und solare Kombianlagen. Diese unterstützen neben der Warmwasserbereitung auch noch das Heizungssystem. Grundsätzlich kann man feststellen, dass Solaranlagen auch bei diffusen Licht (Wolken) Erträge erwirtschaften können.

Die Sonne erwärmt im Solarkollektor die Absorberfläche und diese wiederum das sich darin befindende Frostschutzmittel. Es handelt sich dabei um ein spezielles Frostschutzmittel für Solaranlagen.

Über eine Umwälzpumpe wird das erwärmte Medium in den unteren Wärmetauscher des Solarspeichers transportiert. Nun wird der Solarspeicher von unten nach oben erwärmt.



Sollte einmal nicht genügend Sonnenenergie zur Verfügung stehen, sorgt eine Solarregelung dafür das nur soviel wie nötig bzw. Bedarf nach geheizt wird. Die Nachheizung kann über die Energiearten Gas, Öl oder Strom problemlos erfolgen.

Quelle: www.vaillant.de